Dominik Peschke
Beratung, Coaching & Kommunikation

 

Opfer-Täter-Aussöhnung

 

Die Opfer-Täter-Aussöhnung ist ein von mir so genanntes Verfahren, das sich an den Opfer-Täter-Ausgleich im Strafrecht (§46a StGB, §155a StPO) anlehnt. Darin sowohl Elemente aus Coachung, Supervision als auch der Mediation integriert. Diese kann sich u. a. anbieten, wenn der Täter in der Organisation verbleibt und sein Fehlverhalten eingesehen hat. Ziel ist eine ganz oder teilweise Wiedergutmachung - soweit möglich - des psychischen, sozialen und beruflichen Schadens, welchen der Täter beim Opfer angerichtet hat. Vielen Opfern ist schon viel geholfen, wenn der bzw. die Täter sich über die tatsächen und konkreten Folgen seines bzw. ihres Tun bewusst werden. Die Teilnahme an diesem Verfahren daran ist freiwillig. Der Arbeitgeben kann für die Täter Anreize zur Teilnahme schaffen wie z. B. die teilweise Rücknahme von Sanktionen in der Organisation (z. B. Beförderungssperre, Ausschluss aus Karriereförderungsprogrammen, Entzug von Privilegien, Umsetzung, etc.).
Ein mögliches Ziel ist es, dass die Rehabilitierung des Mobbing-Opfers in der Organisation durch den Täter erfolgen kann. Dabei sollte der Beitrag zur Wiedergutmachung für das Opfer eine annehmbare Form der tätigen Reue sein. Gleichzeitig sollte dieser Beitrag - trotz allen erlittenen Unrechts des Opfers - auch für den Täter "gesichtswahrend" bleiben. Darüber hinaus können bw. sollen z. B. gegenseitige Feindbilder und Vorurteile abgebaut werden.

Der Grundgedanke ist die Rehabilitation des Mobbing-Opfers nachhaltiger zu gestalten, wenn der ursprüngliche Mobbing-Täter daran mitwirkt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass aus der ursprünglich vergifteten Täter-Opfer-Beziehung, der Samen des Hasses nicht in der Organisation weiterverbreitet (z. B. Rache) wird. Im besten, aber extrem seltenen Fall, besteht sogar die Möglichkeit einer vollständige Aussöhnung beider Seiten.

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